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Eröffnung Pavillon und Boulebahn auf der Schweineweide

Vom verwaisten Fleck zum Herzstück: Adenbüttel weiht neuen Dorftreffpunkt an der Schweineweide ein

Lange war die Schweineweide kaum mehr als ein ungenutzter Flecken am Teich, an dem man eher vorbei als hinging. Seit dem 6. Juni ist das vorbei: Mit Pavillon, Boulebahn und einer großen Portion Gemeinschaftssinn ist hier ein Ort entstanden, der das ganze Dorf zusammenbringt.

Dass aus der Idee Wirklichkeit wurde, ist vielen AdenbüttelerInnen zu verdanken. Katharina Hoffmann trommelte eine ganze Schar von Helferinnen und Helfern zusammen, die in unzähligen Stunden den Pavillon errichteten und die Boulebahn anlegten. Michael Cordes setzte mit Freunden noch schnell den Steg zum Teich instand, damit die Kinder schon beim Fest ans Wasser können. Über die Lebenshilfe Braunschweig wurde eine Feuerschale bestellt, die an diesem Abend zum Mittelpunkt werden sollte. Bürgermeisterin Doris Pölig, die den Platz gemeinsam mit Gemeinwesenarbeiterin Nicole Zakrzewski eröffnete, dankte allen, die mit angepackt hatten.

Und dann wurde einfach gefeiert. Kai Ehmke schwang mit seiner Partnerin den Grillwender und briet Burger, die so gut ankamen, dass kaum jemand widerstehen konnte. Am Feuer rösteten Kinder Stockbrot und Marshmallows, während Sängerin Carmina Bartschies-Eisfeld zur Gitarre griff und Jung und Alt rund um die Flammen zum Singen brachte. Auf der frisch eingeweihten Boulebahn maßen sich Kinder wie Erwachsene ihr Geschick im Umgang mit der Metallkugel.

Unterm Pavillon saßen Ältere beieinander und schwatzten, und das Spielzeug, das nun dauerhaft bleibt, war ohnehin im Dauereinsatz. Es war einer dieser Abende, an denen alle Generationen wie selbstverständlich zusammenfinden.

Dabei soll es nicht bleiben. Schon beim Fest sammelten die Gäste fleißig Ideen für die kommenden Monate. Viele wünschten sich schlicht „noch so ein Fest wie dieses", andere brachten ein Dorffrühstück ins Gespräch, einen Stammtisch, Livemusik, Mottofeste wie zu Halloween oder einen gemütlichen Kartenspielabend. Festhalten lässt sich das alles künftig am „Brett am Teich", einer Infotafel, deren Namen die Bürgerinnen und Bürger selbst gewählt haben. Hier kann man sich unter anderem zum Boulespielen verabreden, eine Mitfahrt nach Gifhorn oder Braunschweig anbieten oder zum Kaffee einladen; die Rückseite erklärt das Boulespiel und bietet Platz, die Punkte einzutragen.

Wer Lust hat, ist eingeladen, die Schweineweide samt Feuerschale künftig als Treffpunkt zu nutzen und weitere Ideen in die Tat umzusetzen. Den fleißigen Helferinnen und Helfern aber gilt zunächst ein besonderer Dank: Am 22. August lädt die Gemeinwesenarbeiterin sie zu einem Dankesfest auf die Schweineweide ein.


Nicole Zakrzewski

Gemeinwesenarbeiterin